Sakramente

Sakramente sind heilige Zeichen der Kirche. In Ihnen wird durch symbolische Handlungen, Gottes liebende Nähe für die Menschen sinnenhaft spürbar. Das heisst, durch sie begegnet uns Jesus Christus ganz persönlich. Sie gründen in seinen Worten und Taten.

Unsere katholische Kirche kennt sieben Sakramente: Taufe, Firmung, Eucharistie, Busse/Versöhnung, Krankensalbung, Ehe und Priesterweihe. Um zu verdeutlichen, was Sakramente sind, eignet sich ein Begriff, der in unserer Alltagswelt häufiger gebraucht wird: Symbol. Symbole sind Zeichen, die auf etwas anderes hinweisen. Sie haben teil an zwei Wirklichkeiten, an einer sichtbaren und greifbaren diesseitigen Wirklichkeit und an einer unsichtbaren jenseitigen Wirklichkeit.

Taufe

Die Taufe ist die Aufnahme in die Gemeinschaft aller Christinnen und Christen. Um den Charakter der Taufe in diesem Sinn zu betonen, ist es sinnvoll, die Tauffeier im Gemeindegottesdienst zu halten. Taufen werden je nach Vereinbarung gespendet. Melden Sie sich bitte frühzeitig im Pfarramt für das Taufgespräch und die Anmeldung der Taufe. Die Taufe spenden wir entweder im Gottesdienst um 10.00 Uhr oder dann nach dem Gottesdienst um 11.00 Uhr. (oder auch nach Vereinbarung).

Versöhnung

Was die Theologie Beichte nennt, wird als Feier der Versöhnung begangen. Es geht um die Versöhnung mit Gott und untereinander. Ziel der Versöhnungsfeier ist das Freiwerden, ist der Anfang, nachdem die Ketten der persönlichen Schuld gegenüber Gott und anderen Menschen zerbrochen sind durch das befreiende Wort der Vergebung.

Die Kinder im vierten Schuljahr gehen im Religionsunterricht den „Lebens-Weg" und besprechen Stolpersteine, die es im Leben immer wieder zu bewältigen gilt. Fehler machen wir alle, Stolpersteine stehen uns in der Familie, in der Schule und in der Freizeit im Weg. Den richtigen Weg zu finden, für Fehler die wir begehen um Vergebung zu bitten, das ist die Versöhnungsfeier.

Vor Weihnachten und Ostern halten wir gemeinsame Bussfeiern.

 

Trauung

Paare, die kirchlich heiraten wollen, wünschen sich fast ausnahmslos, dass ihre Hochzeit für sie selbst und für die Mitfeiernden zu einem großen und starken Erlebnis wird, dass in der Feier zur Sprache kommen kann, was sie bewegt und was sie sich voneinander und von Gott erhoffen.

Viele Paare sind deshalb interessiert, an der Vorbereitung und Gestaltung der Traufeier mitzuwirken und Freunde und Verwandte zum Mittun in der Feier einzuladen. Die kirchliche Ordnung der Trauliturgie sieht deshalb vor, dass das Brautpaar bestimmte Elemente des Gottesdienstes in Absprache mit dem Trauseelsorger selbst gestaltet. 

Sie möchten in der Kirche heiraten? Wir empfehlen Ihnen, die Reservation der Kirche und den Heiratstermin frühzeitig (ca. sechs Monate vorher) mit der Gemeindeleitung zu vereinbaren. Besorgen Sie sich von ihrem Taufort einen Taufschein mit Firmbestätigung für das Ehedokument. Zuständig ist das jeweilige kath. Pfarramt der beiden Partner. Bei konfessionell verschiedenen Ehen melden Sie sich bitte bei den konfessionell zuständigen Pfarrämtern an, unabhängig davon, ob die Trauung nach ökumenischem, katholischem oder reformiertem Ritus gefeiert wird.

Kranksalbung

Beim Empfang der Krankensalbung soll der Kranke in besonderer Weise Christus begegnen, von ihm gestärkt und geheilt werden. Es soll den Kranken wieder gesund machen und ihm für sein weiteres Leben Kraft geben. Die Krankensalbung wird jeweils jedes Jahr in einer gemeinschaftlichen Feier am Krankensonntag (1. Sonntag im März) gespendet.

Wünschen Sie die Krankensalbung in besonderen Notsituationen bei sich zu Hause, dann melden Sie sich beim Pfarramt.

Todesfall

Ein naher Mensch ist gestorben. Damit verbunden ist für Sie als Angehörige meistens eine intensive Zeit. Verschiedene Gefühle zwischen Trauer und Erleichterung, Schmerz und Dankbarkeit kommen auf. Zu all dem gibt es in den ersten Tagen vieles zu organisieren...

Das Wort „Abdankung" enthält das Wort „Dank". Es geht also darum, für das Leben eines Menschen zu danken – Gott zu danken, was er uns mit dem Menschen, der gestorben ist, geschenkt hat.

Erste Schritte

Nehmen Sie bei einem Todesfall bitte zuerst mit dem Bestattungsamt Kontakt auf. Dort erhalten Sie umfassende Auskunft über anstehende Fragen (Grab, Sarg, Urne, Traueranzeige und andere Belange).
Bei einem Todesfall stehen Ihnen unsere Seelsorger selbstverständlich zur Verfügung. Melden Sie den Todesfall auch beim Zivilstandsamt unserer Gemeinde.
Der zuständige Beamte und unser Seelsorger werden mit Ihnen den Termin für den Trauergottesdienst und die Beisetzung festlegen.

Trauergespräch und Abdankungsfeier

Mit dem Seelsorger treffen Sie sich zu einem persönlichen Trauergespräch. Gemeinsam besprechen Sie den Ablauf der Trauerfeier und Ihre Wünsche und Vorstellungen hinsichtlich der Gestaltung wie zum Beispiel besondere Wortbeiträge, ein passendes Bibelwort, Musikstücke oder Lieder.
Unsere Seelsorgende unterstehen der Schweigepflicht und werden alles, was gesagt wird, vertraulich behandeln. Es kann hilfreich sein, in einem geschützten Rahmen offen zu reden. Auch zu weiteren Gesprächen nach der Abdankung sind sie gerne bereit.

Abdankung für Ausgetretene

Wenn jemand aus der Kirche ausgetreten ist, gehen wir davon aus, dass er oder sie auch keine kirchliche Abdankung gewünscht hat. Trotzdem suchen die Angehörigen nach Trost und möchten deshalb manchmal eine kirchliche Feier.
Ob dies möglich ist und welche Konditionen und Entschädigungen in der Kirchgemeinde Wangen b. Olten gelten, erfahren Sie im Gespräch dem Seelsorger.

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